Habe ich noch den richtigen Job im Vertrieb?

Comic: Verkäufer hebt die Schultern und hat keine Ahnung.

Die Welt ist im Wandel. Ihr Arbeitgeber auch – und Sie auch. Es kann sein, dass Ihnen damals, als Sie Ihren Job im Vertrieb vor vielleicht drei Jahren angetreten haben, alles gefiel – und Sie Ihrer neue Aufgabe mit Begeisterung ausfüllten. Aber mit der Zeit kommen Änderungen und Sie fühlen sich vielleicht nicht mehr so wohl, unterfordert oder auch überfordert. Dann ploppt die Frage „Habe ich noch den richtigen Job im Vertrieb?“ schnell auf.

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Es gibt manche Mitarbeiter, die nicht bereit sind, sich zu verändern – und sie mehr oder weniger bewusst den Kurs ihres Arbeitgebers torpedieren. Hier fallen schnell Sätze wie „Ich habe den Kunden schon seit 5 Jahren, den gebe ich nicht ab!“ oder „Ich führe keine online Verkaufsgespräche, die Kunden wollen mich vor Ort sehen.“ Erfreulicherweise habe ich solche Menschen in meinen Vertriebstrainings recht selten, aber ich weiß aus vielen privaten Gesprächen, dass es sie gibt. Manche Mitarbeiter spüren, dass sie bei einem Arbeitgeber gelandet sind, der einfach nicht (mehr) zu ihnen passt. Beispielsweise, weil vieles seitens der Führung versprochen wird, aber außer Durchhalteparolen nichts kam. Oder das das Unternehmen doch nicht so innovativ und modern ist, wie es damals schien – und zunehmend auch aus Kundensicht immer unattraktiver wird. Warum also sein Talent „vergeuden“ und auf einem sinkenden Schiff bleiben?

Wird durch einen neuen Job im Vertrieb vielleicht alles schlimmer?

Interessanterweise trauen sich viele Mitarbeiter nicht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen – und sich beispielsweise einen neuen Job im Vertrieb zu suchen. Schließlich könnte es ja noch schlimmer werden. Andere sind Meister im Schönreden – und akzeptieren gewisse Dinge, die eigentlich ihren eigenen Werten und Idealen widersprechen. Weitere wollen einfach nicht akzeptieren, dass sie sich in einer Sackgasse befinden oder die falsche Wahl getroffen haben – und rechtfertigen sich beispielsweise mit „Wie sieht denn das in meinem Lebenslauf aus, wenn ich innerhalb der Probezeit kündige?“, statt tatsächlich konsequent die Reißleine zu ziehen.

Versuchen Sie doch mal in die Zukunft zu schauen, vielleicht über einen Zeitraum von 3, 5 oder auch 10 Jahren: Wie wird Ihr Arbeitgeber dann wohl sein? Wie werden sich Ihre Kunden und der Markt insgesamt ändern? Und Ihre Kollegen? Und Ihre Arbeit an sich? Natürlich ist eine Prognose nur schwer möglich, dennoch kann Sie Ihnen klare Tendenzen geben, ob es sinnvoll ist, diesen Job weiter zu halten – schließlich müssen Sie diesen noch viele Jahre mit Begeisterung leben können.

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Niemals ist an einem Vertriebsjob wirklich alles schlecht

Oft ist es aber auch so, dass niemals alles schlimm ist. Es färben nur manche negativen Dinge andere neutrale und positive Dinge ein. Haben Sie beispielsweise 100 Kunden, von denen Sie mit 10 nicht wirklich „können“, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie verstärkt an diese denken, statt an die 90 Prozent, die Sie mögen – und andersherum. An sich doch verrückt, oder?

Setzen Sie sich daher schriftlich mit Ihrer Tätigkeit auseinander. Machen Sie eine Tabelle – auf der einen Seite die positiven Dinge, auf der anderen Seite die negativen. Gehen Sie alles durch, was Sie und Ihre Arbeit betrifft – von Ihrer Führungskraft über Ihre Kunden bis hin zu Ihrem familiären Rückhalt. Versuchen Sie so, konkrete Energieräuber zu erkennen. Möglicherweise können Sie mit ein paar Gesprächen die Situation bessern. Kommen Sie beispielsweise mit Ihrer Führungskraft nicht klar, können Sie vielleicht in ein anderes Vertriebsteam bei Ihrem Arbeitgeber wechseln. Werden Sie partout mit einem Kunden nicht warm, kann vielleicht ein Kollege diesen Kunden übernehmen – und Sie bekommen dafür welche von diesem. Eventuell brauchen Sie aber auch nur wieder etwas Input in Form von Weiterbildungen oder Seminaren, damit Sie selbst wieder mehr an sich glauben.

Sollten Sie aber zu der Erkenntnis kommen, dass das Negative, welches Ihnen die Lebensqualität raubt, auch mittelfristig nicht beseitigt werden kann, dann schauen Sie sich doch einfach mal nach einem neuen Job im Vertrieb um – Sie müssen deswegen ja nicht gleich kündigen. Aber ein wenig Marktforschung und ein paar Einblicke in anderen Unternehmen kann niemandem schaden.

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Auf sympathische, fundierte Art setze ich neue Akzente in der Verkäuferausbildung. Unter dem Motto „Ehrlichkeit verkauft“ zeige ich Verkäufern, wie sie souverän neue Kunden gewinnen, Kaltakquise erfolgreich meistern und sich selbst bei schwierigen Preisverhandlungen fair behaupten.

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