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Lesedauer: 4 Minuten

Umsatzsteigerung: 12 Tipps für mehr Umsatz!

Lächelnder Oliver Schumacher mit Brille in Blazer und hellblauem Hemd, der vor einem hellen, unscharfen Hintergrund steht, der perfekt das selbstbewusste Aussehen eines Verkaufstrainers wiedergibt.
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Veröffentlicht am: März 20, 2020

Aktualisiert am:

September 5, 2024

Symbolbild Umsatzsteigerung: Mann am Computer, der seinen Umsatz steigern möchte.
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Eine Umsatzsteigerung bzw. mehr Umsatz wünschen sich viele. Darum beauftragen mich auch viele als Vertriebscoach. Doch der Wunsch alleine reicht nicht, man muss auch ins handeln kommen. Gerade hier zeigt sich eine große Schere: Einige Anbieter sind sehr aktiv – und probieren immer wieder neue Möglichkeiten der Umsatzsteigerung aus. Andere sind dahingegen eher passiv – und hoffen, dass der Umsatz nahezu von alleine steigt. Natürlich, wer nichts riskiert, kann keine Fehler machen – und beugt Fehlausgaben vor. Aber was bringt es, sich im Zweifelsfalle kaputtzusparen? Darum nachfolgend 12 umsatzsteigernede Maßnahmen bzw. Tipps für mehr Umsatz.

A. Kurzfristige Tipps für mehr Umsatz

Wer eine kurzfristige Umsatzsteigerung will, muss aktiv werden. Oder anders gesagt: Sie stehen vor dem Problem, mehr Umsatz machen zu müssen, weil Sie bisher nicht aktiv genug gewesen sind – oder auf die falschen Pferde gesetzt haben. Wenn Sie händeringend mehr Umsatz brauchen, dann müssen Sie Ihre Bekanntheit dramatisch bei denjenigen erhöhen, die für Sie als potentielle Kunden infrage kommen. Denn sobald mehr potentielle Kunden Sie auf dem Schirm haben, desto wahrscheinlicher werden Sie auch mehr Aufträge und damit mehr Umsatz machen:

a) Mehr Umsatz durch Telefonieren

Rufen Sie Kunden an, mit denen Sie bereits arbeiten als auch potentielle Kunden (Cold Calls).

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b) Umsatzsteigerung durch Zusatzverkauf

Wie wäre es, wenn Sie Ihren Umsatz steigern, indem Sie die Aufträge durch Zusatzverkauf höher ziehen? Überlegen Sie, welche zusätzlichen Ergänzungen aus Kundensicht sinnvoll sind, so dass diese Ihnen gerne mehr Geld geben – und Sie so mehr Umsatz machen.

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c) Gute online Anzeigen tragen zur Umsatzsteigerung bei

Schalten Sie Anzeigen, beispielsweise auf Google. Falls Siedas bisher noch nicht mit viel Erfolg selbst gemacht haben, so lassen Sie sichbitte unbedingt beraten. Sollten Sie keine vertrauenswürdigen Berater kennen,so nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf. Ich kenne da zwei, die aus meinerSicht einen guten Job machen – und auch keine überzogenen Honorare nehmen.

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d) Bessere Chancen durch „Google My Business“ Eintrag

Binnen kürzester Zeit können Sie, wenn Sie ein lokalerAnbieter sind, eine bessere Präsenz im Internet erreichen, wenn Sie einen „GoogleMy Business“ Eintrag haben. Denken Sie immer daran: Ihr größter Gegner istnicht Ihr Mitbewerber, sondern Ihre Unbekanntheit. Viele potentielle Kundenwissen einfach gar nicht, dass es Sie gibt – und kaufen deswegen woanders.

e) Mehr Umsatz durch begeisterte Kunden

Als Kunde merkt man es leider oft, wenn der Anbieter wirtschaftlichleidet. Die Mitarbeiter sind nicht so gut drauf und die Qualität derDienstleistung ist irgendwie schlechter geworden – vielleicht weil beim Einkaufaufgrund von Kostendruck auf die bisherige sehr gute Qualität verzichtet wird.

Sie dürfen es sich nicht erlauben, dass Ihre Kunden dannwoanders plötzlich erzählen „Ich war bei x gewesen, da gehe ich nicht mehr hin.Denn da war es irgendwie nicht mehr schön.“ Sie kennen sowas vielleicht selbstvon gewissen Gastronomen oder anderen Dienstleistern.

Das bedeutet nicht, dass Sie, damit Sie mehr Umsatz machen, es nun jedem Kunden recht machen sollen. Doch Sie sollten aufpassen, dass Sie die Abwärtsspirale nicht beschleunigen, indem Sie unnötigerweise von sich aus Ihre wertvollen Kunden zu Ihren Mitbewerbern schicken, und sich dieser dann plötzlich über eine Umsatzsteigerung freuen kann.

f) Umsatzsteigerung durch Kundenpflege

Oft verlieren Anbieter ihre Kunden aus den Augen, wenn das Projekt abgeschlossen ist – und der Kunde bezahlt hat. Doch kann es nicht sinnvoll sein, „ehemalige“ Kunden wieder zu aktivieren? Vermutlich werden Sie mit ehemaligen Kunden schneller mehr Umsatz machen können, als mit neuen Kunden. Denn erstere kennen und vertrauen Ihnen bereits. Denken Sie mehr über Kundenbindung nach.

B. Mittelfristige Tipps für mehr Umsatz

Auch Unternehmen, die vom Umsatz her gut dastehen, sollten sich immer wieder Gedanken darüber machen, welche Maßnahmen sie zur mittelfristigen Umsatzsteigerung ergreifen können. Denn man weiß nie, welche Kampagnen und Ideen gerade der Mitbewerber plant, um selbst mehr Umsatz zu machen.

a) Suchmaschinenoptimierung

Nach welchen Begriffen suchen potentielle Kunden nach IhrenLeistungen? Passen Sie auf, dass Sie Ihre Suchmaschinenoptimierung nicht zuabstrakt gestalten. Das bedeutet, dass so manche Anbieter zwar ihre Webseitesuchmaschinenoptimiert haben, aber deswegen kaum mehr Umsatz machen, weil dieseOptimierung auf Suchbegriffe ausgerichtet ist, die kaum ein „normaler“ Kundeeintippt.

b) Umsatzsteigerung durch netzwerken

Nutzen Sie jede Gelegenheit, um interessanteGeschäftspartner (das müssen nicht immer unbedingt Kunden sein) kennenzulernen.Beispielsweise auf Veranstaltungen wie Messen oder Seminare. Wenn es die Möglichkeitgibt, halten Sie auch gerne einen Vortrag. Denn wenn Sie immer wieder dortpräsent sind, wo Ihre Zielgruppe ist, werden Sie auch automatisch leichter eineAnfrage oder einen Kontakt bekommen – und so mehr Umsatz machen.

c) Entwickeln Sie Ihre Verkaufskompetenz

So manche Unternehmer und Angestellte haben noch nie ein Buch über Verkaufen gelesen. Weitere haben mal vor Jahren ein Verkaufstraining besucht, und meinen nun, sie können perfekt verkaufen. Gerade in der heutigen Zeit scheinen sich die Kunden von ihrem Anspruch als auch ihrer Einkaufstaktik deutlich weiter entwickelt zu haben, als einige Verkäufer ihre Verkaufskompetenz. Wer aber wirklich sich und sein Angebot gut und zeitgemäß verkaufen kann, wird wenig Probleme mit der Umsatzsteigerung haben. Übrigens: Ein Verkaufstalent wird niemand von heute auf morgen.

d) Mehr Umsatz durch Erfahrung und Mut

Leider passiert es oft, dass gerade diejenigen, die eherpassiv verkaufen, sich auf die wenigen Anfragen derartig versteifen, weil siesich den Auftrag und die damit verbundene Umsatzsteigerung so sehr wünschen, dasssie ganz vergessen, souverän die Kaufwahrscheinlichkeit zu prüfen.

Anbieter müssen auch den Mut haben, gewisse Anfragen schnell abzulehnen, wenn die Auftragswahrscheinlichkeit zu gering ist. So haben sie dann nämlich Zeit, sich mehr auf die Projekte und umsatzsteigernden Maßnahmen zu konzentrieren, die auch wirklich zu mehr Umsatz führen.

C. Ist mehr Umsatz wirklich das Ziel?

Natürlich klingt es in manchen Kreisen gut, wenn man sichals Umsatzmillionär ausgeben kann. Doch Umsatz ist nicht alles. Entscheidendist auch das, was an Gewinn übrigbleibt.

a) Mehr Umsatz durch Zusammenarbeit mit den richtigen Lieferanten

Es geht jetzt nicht darum, dass Sie Ihre Lieferanten mithilfevon Einkaufstaktiken die Pistole auf die Brust setzen. Dennoch sollten Sieüberlegen, ob der ein oder andere Einkauf in der Form noch weiterhin erforderlichist. Mithilfe von folgenden Fragen finden Sie besonders gut heraus, ob Sie guteLieferanten haben – oder nicht:

  • „Welche konkreten Tipps für mehr Umsatz haben Sie für mich?“
  • „Wie können sie mich bei meiner geplanten Umsatzsteigerung von x Prozent unterstützen?“

b) Weniger Umsatzdruck durch Disziplin und Engagement

Das Wort Disziplin mag manch einer gar nicht so gerne hören.Es ist ja auch leichter, Disziplin von anderen einzufordern, als diese selbstvorzuleben. Aber: Machen Sie und Ihre Mitarbeiter das, was sie gerade machen,weil es einfach „nett“ ist – und immer schon so war? Oder bringt Sie das, wasSie gerade alle tun, wirklich entscheidend weiter? Viele beschweren sichbeispielsweise über nicht zielführende Sitzungen und Meetings. Warum werdendiese denn dann nicht einfach so umorganisiert, dass sie zu mehr Disziplin undbesseren Ergebnissen führen?

Übrigens: Wer mehr Umsatz will, kann eine dramatische Umsatzsteigerung dadurch erreichen, dass alle im Unternehmen anfangen ihr sämtliches Handeln und Tun zu hinterfragen: „Freut sich der Kunde so, wenn ich es weiterhin so erledige, wie bisher – oder kann ich es für ihn noch besser/angenehmer/schöner/leichter machen?“

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Dieser Beitrag wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert.