Gespräch vereinbaren
Startseite » Vertriebsblog » Fördermittel für Internationalisierung, Export und Expansion ins Ausland: Welche Förderung gibt es?

Lesedauer: 17 Minuten

Fördermittel für Internationalisierung, Export und Expansion ins Ausland: Welche Förderung gibt es?

Lächelnder Oliver Schumacher mit Brille in Blazer und hellblauem Hemd, der vor einem hellen, unscharfen Hintergrund steht, der perfekt das selbstbewusste Aussehen eines Verkaufstrainers wiedergibt.
Kategorie:

Veröffentlicht am: August 29, 2026

Aktualisiert am:

August 29, 2026

Symbolbild Fördermittelberatung: Oliver Schumacher am Laptop
Blogverzeichnis Bloggerei.de

Ein neuer Auslandsmarkt klingt auf dem Papier oft attraktiver, als sich der Markteintritt in der Praxis anfühlt.

Sie möchten Ihre Maschinen künftig auch in den USA verkaufen. Ihre Software soll in Skandinavien angeboten werden. Sie suchen Vertriebspartner in Asien. Eine internationale Fachmesse erscheint interessant. Oder Sie überlegen, im Ausland eine eigene Niederlassung, Tochtergesellschaft oder sogar einen Produktionsstandort aufzubauen.

Dann entstehen schnell Kosten und Risiken.

Welche Länder sind überhaupt attraktiv? Wie finden Sie dort Kunden und Vertriebspartner? Welche Messe im Ausland lohnt sich? Wie finanzieren Sie die Markterschließung? Wie sichern Sie größere Exportaufträge ab? Und wie viel Geld möchten Sie investieren, bevor der erste nennenswerte Auftrag aus dem neuen Markt kommt?

Was viele Unternehmer und Vertriebsleiter dabei nicht auf dem Schirm haben:

Für Internationalisierung, Export, Auslandsmessen und die Erschließung neuer Auslandsmärkte gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten.

Dabei geht es längst nicht immer um klassische Zuschüsse. Unternehmen können beispielsweise bei der Markterschließung, Geschäftsanbahnung und Teilnahme an Auslandsmessen unterstützt werden. Für bestimmte Branchen gibt es eigene Exportinitiativen. Bei größeren Exportgeschäften und Investitionen im Ausland kommen Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente hinzu.

Deshalb lohnt sich vor einer Expansion ins Ausland nicht nur die Frage:

„Was wird uns der Markteintritt kosten?“

Sondern auch:

„Welche Fördermittel und Instrumente der Außenwirtschaftsförderung können wir für unsere Internationalisierung nutzen?“

Wichtiger Hinweis zu Fördermitteln für Export und Auslandsgeschäft

Förderprogramme, Fördersätze, Budgets, Zielländer, Ausschreibungen und Antragsbedingungen können sich kurzfristig verändern.

Manche Programme bestehen über viele Jahre, während einzelne Förderaufrufe nur für bestimmte Zeiträume gelten. Auch Listen geförderter Auslandsmessen und Geschäftsanbahnungsreisen werden regelmäßig verändert.

Die Beispiele in diesem Beitrag zeigen daher, welche Förderansätze für Internationalisierung und Export interessant sein können. Ob ein konkretes Programm derzeit zu Ihrem Unternehmen, Ihrem Zielland und Ihrem Vorhaben passt, muss immer aktuell geprüft werden.

Redaktionsstand dieses Beitrags: August 2026.

Sie möchten wissen, welche Förderung zu Ihrem Auslandsvorhaben passt?

Melden Sie sich gerne spontan bei mir. Schildern Sie mir kurz, was Sie verkaufen, welches Land Sie erschließen möchten und was Sie dort vorhaben. Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich eine erste Einschätzung dazu, welche Fördermöglichkeiten für Ihre Internationalisierung interessant sein können.

Interesse an Trainings, Beratungen oder Vorträgen? Fragen Sie gerne an!

Kontakt aufnehmen

Welche Fördermittel gibt es für Internationalisierung, Export und Expansion ins Ausland?

Wer nach Fördermitteln für Internationalisierung oder Export sucht, erwartet häufig eine Liste mit Zuschüssen.

So übersichtlich ist die Außenwirtschaftsförderung allerdings nicht.

Welche Förderung für Ihr Auslandsgeschäft interessant ist, hängt zunächst davon ab, was Sie konkret vorhaben.

Sie möchten einen neuen Markt kennenlernen und erste Kontakte aufbauen?

Dann können Programme zur Markterschließung interessant sein.

Sie möchten potenzielle Kunden oder Vertriebspartner im Ausland treffen?

Dann können Geschäftsanbahnungsreisen eine Möglichkeit sein.

Sie planen eine Messe im Ausland?

Dann sollten Sie das Auslandsmesseprogramm des Bundes und mögliche Messeförderungen Ihres Bundeslandes prüfen.

Sie verkaufen Technologien aus bestimmten Branchen?

Dann können branchenspezifische Exportinitiativen eine Rolle spielen.

Sie möchten im Ausland eine Niederlassung, Tochtergesellschaft oder Produktion aufbauen?

Dann geht es um andere Förder-, Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente.

Sie haben bereits einen größeren Auftrag aus dem Ausland, bei dem Finanzierung oder Zahlungsausfallrisiken den Abschluss erschweren?

Dann können Exportkreditgarantien interessant werden.

„Exportförderung für Unternehmen“ bezeichnet deshalb kein einzelnes Programm.

Der Begriff umfasst unterschiedliche Instrumente, mit denen Unternehmen neue Auslandsmärkte erschließen, Kunden finden, Messeauftritte durchführen, Investitionen vorbereiten, Exportgeschäfte finanzieren und Risiken reduzieren können.

Welche Förderung gibt es für die Markterschließung im Ausland?

Einer der interessantesten Förderansätze für kleine und mittlere Unternehmen setzt bereits ganz am Anfang der Internationalisierung an.

Das Unternehmen möchte noch keine Produktionsstätte im Ausland bauen.

Es möchte zunächst herausfinden:

Gibt es dort einen interessanten Markt?

Wer sind mögliche Kunden?

Welche Vertriebswege funktionieren?

Welche Geschäftspartner kommen infrage?

Wie müssen Produkt, Angebot und Vertriebsargumentation angepasst werden?

Genau hier setzt die Förderung der Markterschließung im Ausland an.

Ein wichtiges Instrument ist das Markterschließungsprogramm für KMU des Bundes.

Lernen Sie mich live und kostenlos kennen.
Jetzt für mein nächstes Event eintragen!

Aktuelle Termine ansehen

Was ist das Markterschließungsprogramm für KMU?

Das Markterschließungsprogramm, kurz MEP, unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Einstieg in ausländische Märkte.

Dazu gehören unterschiedliche Formate.

Unternehmen können beispielsweise Marktinformationen erhalten, Zielmärkte kennenlernen, an Markterkundungsreisen teilnehmen oder über Geschäftsanbahnungen Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern erhalten.

Auch Präsentationsveranstaltungen, Leistungsschauen und weitere Formate zur internationalen Geschäftsentwicklung gehören zum Programm.

Aus Vertriebssicht finde ich daran einen Punkt besonders interessant:

Das Unternehmen erhält nicht einfach Geld und muss anschließend selbst herausfinden, wie es Kunden im Ausland gewinnt.

Ein Teil der Unterstützung besteht darin, Unternehmen näher an Märkte und potenzielle Geschäftspartner heranzuführen.

Stellen Sie sich einen deutschen Maschinenbauer vor, der bislang hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft.

Nun soll Indien stärker erschlossen werden.

Natürlich kann das Unternehmen selbst recherchieren, Adresslisten kaufen, potenzielle Vertriebspartner anschreiben, Termine vereinbaren und Reisen organisieren.

Es kann aber vorher prüfen, ob für die Branche und das Zielland eine passende Maßnahme des Markterschließungsprogramms angeboten wird.

Das Unternehmen trägt weiterhin eigene Kosten. Der eigentliche Wert kann jedoch darin liegen, dass Marktwissen, Organisation und Zugang zu potenziellen Partnern teilweise über die Außenwirtschaftsförderung unterstützt werden.

Werden Geschäftsanbahnungsreisen ins Ausland gefördert?

Ja, Geschäftsanbahnungsreisen können Bestandteil öffentlich unterstützter Markterschließungsmaßnahmen sein.

Dabei geht es nicht um einen staatlich bezahlten Urlaub für Vertriebsmitarbeiter.

Das Ziel besteht darin, Unternehmen gezielt mit potenziellen Geschäftspartnern, Kunden, Importeuren oder anderen relevanten Kontakten in einem bestimmten Zielmarkt zusammenzubringen.

Gerade für mittelständische Unternehmen kann das interessant sein.

Denn der entscheidende Kostenfaktor einer Auslandsreise ist häufig nicht das Flugticket.

Viel teurer kann es sein, mehrere Mitarbeiter eine Woche durch einen Markt reisen zu lassen und anschließend festzustellen, dass kaum relevante Gespräche stattgefunden haben.

Warum eine Geschäftsanbahnungsreise mehr wert sein kann als ein Zuschuss

Als Verkaufstrainer würde ich deshalb nicht zuerst fragen:

„Wie viel Zuschuss bekommen wir für die Reise?“

Ich würde fragen:

„Wie kommen wir schneller zu den richtigen Gesprächspartnern?“

Stellen Sie sich vor, drei Mitarbeiter reisen auf eigene Initiative in einen neuen Markt.

Flüge und Hotels sind organisiert.

Vor Ort finden aber nur zwei Gespräche mit Unternehmen statt, die wirklich zur Zielgruppe passen.

Dann waren nicht Flug und Hotel das größte Problem.

Es fehlten qualifizierte Geschäftskontakte.

Eine gute Geschäftsanbahnung kann deshalb wirtschaftlich wertvoll sein, obwohl das Unternehmen weiterhin eigene Reise- und Personalkosten trägt.

Das eigentliche Ziel lautet schließlich nicht:

möglichst günstig ins Ausland reisen.

Das Ziel lautet:

Aufträge im Ausland gewinnen.

Sie möchten einen neuen Auslandsmarkt erschließen?

Dann melden Sie sich gerne bei mir. Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich eine erste Einschätzung dazu, welche Förderangebote für Ihre geplante Markterschließung geprüft werden sollten.

Kann eine Messe im Ausland gefördert werden?

Ja. Für Unternehmen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Messeförderung im Ausland.

Gerade für mittelständische Unternehmen können internationale Fachmessen eine wichtige Möglichkeit sein, neue Kunden, Importeure, Händler oder Vertriebspartner zu finden.

Eine Auslandsmesse ist allerdings schnell teuer.

Standfläche, Standbau, Transport, Reise, Hotel, Personal und Marketing können einen erheblichen Betrag ausmachen.

Deshalb lohnt sich vor einer verbindlichen Buchung die Frage:

„Welche Förderung gibt es für diese Messe im Ausland?“

Dabei sollte sowohl auf Bundesebene als auch auf Landesebene gesucht werden.

Was ist das Auslandsmesseprogramm des Bundes?

Der Bund unterstützt deutsche Unternehmen bei der Teilnahme an ausgewählten internationalen Messen.

Im Rahmen des Auslandsmesseprogramms können sich Unternehmen an deutschen Gemeinschaftsbeteiligungen auf bestimmten Auslandsmessen beteiligen.

Dafür stehen gemeinsame Strukturen zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen sind gegenüber einem vollständig selbst organisierten Einzelauftritt häufig attraktiver.

Wichtig ist:

Das Auslandsmesseprogramm ist kein pauschaler Zuschuss für jede Messe, die Ihr Unternehmen besuchen möchte.

Es gibt definierte Messen und Beteiligungsformen.

Deshalb sollten Unternehmen möglichst früh prüfen, ob eine für sie interessante Fachmesse Bestandteil des Auslandsmesseprogramms ist.

Informationen über geplante Beteiligungen werden unter anderem vom AUMA, dem Verband der deutschen Messewirtschaft, veröffentlicht.

Welche Messeförderung gibt es für KMU in den Bundesländern?

Neben dem Auslandsmesseprogramm des Bundes gibt es eigene Förderangebote der Bundesländer.

Genau deshalb ist der Standort Ihres Unternehmens für die Recherche wichtig.

Ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen kann andere Möglichkeiten haben als ein Unternehmen aus Brandenburg, Bayern, Niedersachsen oder Sachsen.

Ein Beispiel ist das nordrhein-westfälische Programm „Messe meets Mittelstand NRW“, über das bestimmte Messeteilnahmen kleiner und mittlerer Unternehmen unterstützt werden können.

Brandenburg unterstützt mit „Markt International“ ebenfalls bestimmte internationale Messe- und Veranstaltungsbeteiligungen sowie weitere Maßnahmen zur Internationalisierung.

Programme, Förderquoten, Höchstbeträge und Voraussetzungen unterscheiden sich.

Deshalb ist die Aussage

„Auslandsmessen werden mit X Prozent gefördert“

zu pauschal.

Die richtigen Fragen lauten:

Wo befindet sich Ihr Unternehmen?

Welche Messe möchten Sie besuchen?

Wo findet sie statt?

Wie groß ist Ihr Unternehmen?

Ist die betreffende Veranstaltung Bestandteil eines Förderprogramms?

Wann möchten Sie sich anmelden?

Welche Kosten einer Auslandsmesse können gefördert werden?

Auch darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Je nach Förderprogramm können unterschiedliche Kosten berücksichtigt werden.

Bei manchen Programmen besteht die Unterstützung vor allem in vergünstigten Beteiligungskonditionen an einem Gemeinschaftsstand.

Andere Programme der Bundesländer arbeiten mit Zuschüssen zu bestimmten förderfähigen Kosten.

Deshalb sollten Sie nicht sämtliche Aufwendungen Ihres Messeauftritts addieren und anschließend pauschal eine Förderquote darauf anwenden.

Entscheidend sind immer die Regeln des jeweiligen Programms.

Gerade bei einer größeren Auslandsmesse sollte deshalb früh geklärt werden:

Welche Kosten fallen insgesamt an?

Welche davon erkennt das Förderprogramm an?

Welche Nachweise werden benötigt?

Welche Obergrenzen gelten?

Und welche Kosten muss das Unternehmen vollständig selbst tragen?

Wann muss die Förderung für eine Auslandsmesse beantragt werden?

Diese Frage sollte unbedingt vor der Buchung geklärt werden.

Bei Förderprogrammen kann bereits eine verbindliche Messeanmeldung als Beginn des Vorhabens betrachtet werden.

Wer zuerst den Messestand fest bucht und anschließend nach einer Förderung sucht, kann deshalb zu spät sein.

Die richtige Reihenfolge lautet:

Fördermöglichkeiten prüfen.

Antragsbedingungen klären.

Erst danach verbindliche Verpflichtungen eingehen, sofern das betreffende Programm dies verlangt.

Sie planen eine Messe im Ausland und möchten Fördermöglichkeiten prüfen?

Melden Sie sich gerne bei mir, bevor Sie sich verbindlich anmelden. Schildern Sie mir kurz, welche Auslandsmesse Sie besuchen möchten, wo Ihr Unternehmen sitzt und was Sie dort erreichen wollen. Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich eine erste Einschätzung dazu, welche Messeförderung für Ihr Unternehmen infrage kommen kann.

Wo finde ich geförderte Auslandsmessen?

Eine erste Anlaufstelle ist das Auslandsmesseprogramm des Bundes.

Der AUMA veröffentlicht Informationen zu deutschen Gemeinschaftsbeteiligungen auf Auslandsmessen.

Darüber hinaus lohnt sich die Recherche bei der Wirtschaftsförderung beziehungsweise Förderbank des eigenen Bundeslandes.

Auch Industrie- und Handelskammern sowie die Auslandshandelskammern können bei der Orientierung helfen.

Wichtig ist, nicht nur nach

„Messeförderung“

zu suchen.

Suchen Sie konkreter nach:

„Förderung Auslandsmesse“

„Messe im Ausland Förderung“

„Messeförderung Ausland“

„Auslandsmesseprogramm“

sowie nach Ihrem Bundesland und dem gewünschten Zielland.

So lässt sich die Recherche deutlich eingrenzen.

Welche Fördermittel gibt es für die Expansion ins Ausland?

„Wir möchten ins Ausland expandieren“ kann sehr Unterschiedliches bedeuten.

Das Unternehmen möchte erstmals Kunden in einem bestimmten Land gewinnen.

Es möchte einen Vertriebspartner finden.

Ein eigener Außendienst soll aufgebaut werden.

Eine Niederlassung ist geplant.

Eine Tochtergesellschaft soll gegründet werden.

Im nächsten Schritt soll ein Lager oder Servicezentrum entstehen.

Oder das Unternehmen möchte sogar im Ausland produzieren.

Je weiter die Auslandsexpansion geht, desto stärker verändern sich die möglichen Förderinstrumente.

Für die reine Markterschließung stehen andere Programme zur Verfügung als für eine Direktinvestition.

Deshalb sollte vor jeder Fördermittelrecherche konkret definiert werden:

Was bedeutet „Expansion ins Ausland“ in unserem Fall?

Gibt es Fördermittel für eine Niederlassung oder Tochtergesellschaft im Ausland?

Die Gründung einer Niederlassung oder Tochtergesellschaft im Ausland wird nicht automatisch mit einem Zuschuss gefördert.

Trotzdem können unterschiedliche Förder-, Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente relevant werden.

Entscheidend sind insbesondere Zielland, Investitionsvolumen und Vorhaben.

Ein Unternehmen, das lediglich ein kleines Vertriebsbüro in einem etablierten europäischen Markt eröffnet, befindet sich in einer völlig anderen Ausgangslage als ein Maschinenbauer, der in einem Entwicklungs- oder Schwellenland eine größere Produktion aufbauen möchte.

Auch politische Risiken spielen eine Rolle.

Deshalb sollte die Frage nicht lauten:

„Wie viel Zuschuss bekomme ich für eine Tochtergesellschaft im Ausland?“

Sondern:

„Welche Förder-, Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente passen zu unserer konkreten Investition im Ausland?“

Gibt es Fördermittel für Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern?

Für bestimmte Unternehmensprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern gibt es besondere Förderansätze.

Ein Beispiel ist develoPPP.

Das Programm richtet sich an etablierte Unternehmen, die ihre operative Tätigkeit in entsprechenden Ländern auf- oder ausbauen und gleichzeitig einen relevanten entwicklungspolitischen Nutzen schaffen.

Das ist ein wichtiger Punkt.

Es reicht nicht, dass das Unternehmen im Ausland mehr Umsatz machen möchte.

Das Projekt muss darüber hinaus einen nachhaltigen Entwicklungseffekt erzeugen.

Das kann beispielsweise durch Qualifizierung lokaler Mitarbeiter, höhere Umwelt- oder Sozialstandards, nachhaltigere Wertschöpfung oder die Einführung geeigneter Technologien geschehen.

Für ein Unternehmen aus Umwelt- oder Energietechnik, Maschinenbau oder anderen technischen Branchen kann dies interessant werden, wenn Expansion und gesellschaftlicher beziehungsweise wirtschaftlicher Entwicklungseffekt zusammenkommen.

develoPPP ist deshalb kein allgemeiner Zuschuss für Auslandsexpansion.

Es ist ein Förderinstrument für bestimmte unternehmerische Projekte.

Sie möchten ins Ausland expandieren und wissen nicht, welche Förderung infrage kommt?

Melden Sie sich gerne spontan bei mir. Nennen Sie mir Ihr Zielland, Ihr Produkt beziehungsweise Ihre Dienstleistung und Ihr geplantes Vorgehen. Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich eine erste Einschätzung zu den Fördermöglichkeiten für Ihre Internationalisierung und Expansion.

Welche Exportförderung gibt es für bestimmte Branchen?

Ein weiterer Fehler bei der Suche nach Fördermitteln für Export besteht darin, ausschließlich nach allgemeinen Programmen zu suchen.

Für einzelne Branchen gibt es spezialisierte Exportinitiativen.

Dazu gehören beispielsweise Energie- und Umwelttechnologien sowie die Gesundheitswirtschaft.

Unternehmen können je nach Initiative Unterstützung bei Marktinformationen, Geschäftsanbahnung, Veranstaltungen, Messeaktivitäten oder dem Aufbau internationaler Kontakte erhalten.

Das kann gerade für kleinere und mittlere Unternehmen interessant sein, deren Technologie international gefragt ist, die aber in bestimmten Zielmärkten noch keine eigenen Vertriebsstrukturen besitzen.

Deshalb sollte zu Beginn der Recherche immer eine weitere Frage gestellt werden:

„Gibt es für unsere Branche eine spezielle Exportinitiative?“

Welche Exportförderung gibt es für Energie- und Umwelttechnik?

Für Anbieter von Energie- und Klimatechnologien gibt es mit der Exportinitiative Energie ein eigenes Instrument zur Unterstützung bei der Erschließung ausländischer Märkte.

Interessant kann das beispielsweise für Unternehmen sein, die Lösungen rund um erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Speichertechnologien, Netze oder Wasserstoff verkaufen.

Daneben existiert mit der Exportinitiative Umweltschutz ein Förderansatz für internationale Umwelttechnologieprojekte.

Das kann unter anderem für Unternehmen aus Wasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und verwandten technischen Feldern interessant sein.

Gerade bei solchen spezialisierten Branchen lohnt es sich deshalb, nicht nur allgemein nach

„Fördermittel Export“

zu suchen.

Die Kombination aus Branche und Auslandsvorhaben liefert häufig bessere Ergebnisse.

Sie wissen nicht, welche Exportförderung für Ihre Branche relevant ist?

Melden Sie sich bei mir. Eine kurze Beschreibung Ihrer Produkte, Ihres Ziellandes und Ihres geplanten Vorgehens reicht zunächst aus. Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich eine erste Einschätzung.

Wie können Exportgeschäfte finanziert und abgesichert werden?

Nicht jedes Exportproblem entsteht bei der Kundengewinnung.

Stellen Sie sich einen deutschen Maschinenbauer vor.

Ein ausländischer Kunde möchte eine Anlage für 1,5 Millionen Euro kaufen.

Technisch passt alles.

Der Kunde möchte bestellen.

Doch nun beginnen die Gespräche über Finanzierung, Zahlungsziele und Risiken.

Kann der Kunde die Anlage finanzieren?

Welche Bank finanziert das Geschäft?

Was passiert, wenn der Kunde später nicht zahlt?

Welche politischen Risiken bestehen im Zielland?

Bei größeren Exportgeschäften können solche Fragen den Auftrag gefährden, obwohl das Produkt längst verkauft ist.

Dann wird Außenwirtschaftsförderung zu einem direkten Vertriebsthema.

Was sind Hermesdeckungen?

Als Hermesdeckungen werden die Exportkreditgarantien des Bundes bezeichnet.

Sie dienen dazu, deutsche Exporteure und exportfinanzierende Banken gegen bestimmte wirtschaftliche und politische Zahlungsausfallrisiken abzusichern.

Das ist kein Zuschuss.

Der Staat bezahlt also nicht einen Teil Ihrer Maschine.

Die Absicherung kann aber dazu beitragen, ein Exportgeschäft finanzierbar beziehungsweise dessen Risiken beherrschbarer zu machen.

Gerade bei größeren Investitionsgütern ist das aus Vertriebssicht hochinteressant.

Denn ein Auftrag ist erst dann ein guter Auftrag, wenn die Finanzierung funktioniert und der Verkäufer eine realistische Chance besitzt, sein Geld zu erhalten.

Gute Exportförderung kann auch bedeuten, den Kauf für den ausländischen Kunden finanzierbar zu machen

Dieser Punkt wird aus meiner Sicht im Vertrieb unterschätzt.

Viele Unternehmen konzentrieren ihre Internationalisierungsstrategie zunächst vollständig auf die Kundengewinnung.

Das ist nachvollziehbar.

Doch bei Maschinen, Anlagen, Infrastruktur und anderen größeren Investitionsgütern folgt nach dem erfolgreichen Verkauf eine zweite Frage:

Kann der Kunde das Projekt finanzieren?

Ein Vertriebsleiter kann die richtige Ausschreibung gefunden, das technisch beste Angebot abgegeben und den Kunden überzeugt haben.

Wenn anschließend keine tragfähige Finanzierung zustande kommt, gibt es trotzdem keinen Auftrag.

Deshalb sollte bei größeren Exportprojekten früh geklärt werden, welche Exportfinanzierungs- und Absicherungsinstrumente infrage kommen.

Nicht erst kurz vor Vertragsunterschrift.

Wie können Unternehmen ihre Investitionen im Ausland absichern?

Wer nicht nur exportiert, sondern selbst im Ausland investiert, trägt weitere Risiken.

Stellen Sie sich einen deutschen Hersteller vor, der über mehrere Jahre erfolgreich in einem ausländischen Markt verkauft.

Irgendwann entsteht eine eigene Tochtergesellschaft.

Später kommen Lager, Serviceorganisation und eventuell eine eigene Produktion hinzu.

Dann investiert das Unternehmen direkt im Zielland.

Für bestimmte förderungswürdige Direktinvestitionen deutscher Unternehmen können Investitionsgarantien des Bundes relevant sein.

Sie dienen insbesondere zur Absicherung bestimmter politischer Risiken.

Dazu können beispielsweise Enteignung, Krieg, politische Unruhen oder Einschränkungen beim Transfer von Kapital gehören.

Normale unternehmerische Risiken werden dadurch nicht einfach auf den Staat übertragen.

Auch hier geht es nicht um einen klassischen Zuschuss.

Die Absicherung kann jedoch einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, größere Auslandsinvestitionen überhaupt verantwortbar zu strukturieren.

Was ist der Förderlotse Wachstumsmärkte?

Seit 2026 gibt es mit dem Förderlotsen Wachstumsmärkte ein weiteres Angebot für Unternehmen, die sich über Förder- und Unterstützungsinstrumente rund um internationale Märkte informieren möchten.

Der Ansatz verbindet Informationen aus Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit.

Gerade Unternehmen, die über klassische Exportmärkte hinaus in Entwicklungs- und Schwellenländer expandieren möchten, erhalten damit einen zusätzlichen Zugang zur Orientierung über unterschiedliche Fördermöglichkeiten.

Für Unternehmer ist das interessant, weil die Förderlandschaft für Auslandsgeschäfte nicht bei einem einzelnen Ministerium oder einer einzelnen Datenbank endet.

Je komplexer das Vorhaben wird, desto wichtiger wird deshalb eine strukturierte Prüfung.

Welche Fördermittel für Internationalisierung bieten die Bundesländer?

Neben Bundesprogrammen spielt der Unternehmensstandort eine wichtige Rolle.

Die Bundesländer verfügen über eigene Förderbanken, Wirtschaftsförderungen und Außenwirtschaftsprogramme.

Diese können beispielsweise Messeauftritte, Internationalisierungsberatung oder andere Maßnahmen der Markterschließung unterstützen.

Deshalb sollte eine Recherche immer auf zwei Ebenen erfolgen:

Welche bundesweiten Programme passen zum Vorhaben?

Welche zusätzlichen Förderangebote gibt es im Bundesland des Unternehmens?

Gerade bei Messeförderungen kann dieser zweite Blick sehr interessant sein.

Was wird bei einer Auslandsexpansion nicht automatisch gefördert?

Bei Fördermitteln entstehen schnell falsche Erwartungen.

„Wir möchten nächstes Jahr mehr in den USA verkaufen“ bedeutet nicht, dass der Staat sämtliche Vertriebskosten übernimmt.

Auch folgende Aussagen führen nicht automatisch zu einem Zuschuss:

„Wir wollen einen Exportmanager einstellen.“

„Wir möchten eine Tochtergesellschaft gründen.“

„Wir besuchen eine Messe in Dubai.“

„Wir möchten einen neuen Vertriebspartner in Asien finden.“

Förderprogramme verfolgen konkrete Ziele und besitzen konkrete Bedingungen.

Beim Markterschließungsprogramm geht es um definierte Maßnahmen zur Erschließung bestimmter Märkte.

Bei der Messeförderung geht es um festgelegte Veranstaltungen oder förderfähige Messeauftritte.

Bei develoPPP muss zusätzlich ein entwicklungspolitischer Nutzen entstehen.

Exportkreditgarantien dienen der Risikoabsicherung.

Investitionsgarantien wiederum betreffen bestimmte politische Risiken bei Direktinvestitionen.

Deshalb sollte die Fördermittelrecherche nicht beginnen mit:

„Wo bekommen wir Geld?“

Die bessere Frage lautet:

„Was genau möchten wir im Ausland tun und welche Förderinstrumente passen dazu?“

Welche Angaben brauche ich für die Prüfung von Fördermitteln für mein Auslandsgeschäft?

Für eine erste Einschätzung sind vor allem folgende Informationen hilfreich:

  1. Welche Produkte oder Dienstleistungen möchten Sie im Ausland verkaufen?
  2. Welches Land beziehungsweise welche Region möchten Sie erschließen?
  3. Verkaufen Sie dort bereits oder handelt es sich um einen neuen Markt?
  4. Möchten Sie zunächst den Markt kennenlernen, Kunden gewinnen oder Vertriebspartner finden?
  5. Planen Sie eine konkrete Messe im Ausland?
  6. Möchten Sie ausschließlich aus Deutschland exportieren oder vor Ort investieren?
  7. Ist eine Niederlassung, Tochtergesellschaft, ein Lager oder eine Produktion geplant?
  8. Wie groß ist Ihr Unternehmen beziehungsweise die Unternehmensgruppe?
  9. In welchem Bundesland befindet sich Ihr deutscher Unternehmensstandort?
  10. Welche Investitions- beziehungsweise Projektkosten erwarten Sie?
  11. Gibt es bereits einen konkreten ausländischen Kunden oder Exportauftrag?
  12. Benötigt der Kunde eine Finanzierung?
  13. Welche wirtschaftlichen oder politischen Risiken bestehen?
  14. Wurden bereits Messeanmeldungen, Verträge oder Investitionen verbindlich ausgelöst?
  15. Wann soll das Vorhaben starten?

Mit diesen Angaben lässt sich wesentlich genauer beurteilen, wonach überhaupt gesucht werden sollte.

Zuschuss?

Markterschließungsprogramm?

Messeförderung?

Geschäftsanbahnung?

Exportfinanzierung?

Exportkreditgarantie?

Investitionsgarantie?

Oder ein branchenspezifisches Förderprogramm?

Sie möchten nicht selbst sämtliche Programme durchsuchen?

Dann schildern Sie mir Ihre Ausgangssituation. Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich eine erste Einschätzung dazu, welche Förderwege für Ihr Auslandsvorhaben geprüft werden sollten.

Wann sollte ich Fördermittel für mein Auslandsgeschäft prüfen?

Möglichst früh.

Gerade dann, wenn Sie konkrete Verpflichtungen eingehen möchten.

Bei Messeförderprogrammen kann beispielsweise bereits eine verbindliche Anmeldung relevant sein.

Andere Programme besitzen feste Bewerbungsfristen oder Ausschreibungszeiträume.

Bei Investitionen können ebenfalls bestimmte Schritte vor Antragstellung problematisch sein.

Deshalb ist folgende Reihenfolge schlecht:

Messe buchen.

Flüge kaufen.

Berater beauftragen.

Verträge unterschreiben.

Investitionen auslösen.

Und anschließend fragen:

„Gibt es dafür Fördermittel?“

Ich würde die Fördermittelprüfung bereits in die Planung der Internationalisierung integrieren.

So wissen Sie frühzeitig, welche Möglichkeiten existieren und welche Reihenfolge einzuhalten ist.

Exportförderung sollte Teil der Vertriebsstrategie sein

Aus Vertriebssicht liegt hier für mich der eigentliche Wert des Themas.

Stellen Sie sich ein mittelständisches Industrieunternehmen vor, das stärker in Südostasien verkaufen möchte.

Eine vernünftige Vertriebsstrategie beantwortet Fragen wie:

Welches Land bietet das größte Marktpotenzial?

Welche Kundengruppen sind interessant?

Verkaufen wir direkt oder über Vertriebspartner?

Welche Preise sind durchsetzbar?

Wie organisieren wir Service und Ersatzteile?

Welche Messen sind relevant?

Wie gewinnen wir erste Referenzkunden?

Ich würde noch eine weitere Frage ergänzen:

„Welche Förderinstrumente können unsere Internationalisierungsstrategie unterstützen?“

Dann kann beispielsweise herauskommen:

Für einen Zielmarkt wird eine passende Geschäftsanbahnungsreise angeboten.

Eine wichtige Branchenmesse ist Bestandteil eines Förderprogramms.

Für die eigene Technologie existiert eine spezielle Exportinitiative.

Für einen größeren Exportauftrag sollte eine Hermesdeckung geprüft werden.

Für eine spätere Investition im Ausland kommen Investitionsgarantien infrage.

Damit wird Förderung nicht nachträglich über die Vertriebsstrategie gestülpt.

Sie wird bereits bei der Planung mitgedacht.

Fördermittel können auch Ihre Verkaufsargumentation unterstützen

Fördermittel sind nicht nur für die eigene Internationalisierung interessant. Auch Ihre Kunden können bei Investitionen in Maschinen, Software, technische Lösungen oder Dienstleistungen Fördermöglichkeiten nutzen.

Gerade bei höheren Investitionssummen kann sich dadurch die wirtschaftliche Betrachtung eines Angebots verändern. Wie Sie Fördermöglichkeiten für Ihre Kunden erkennen und professionell in Ihre Verkaufsargumentation integrieren, erfahren Sie in meinem Blogartikel „Fördermittel im Vertrieb: Zuschüsse für Ihre Kunden finden“.

Fördermittel ersetzen keine Internationalisierungsstrategie

Auch für Auslandsgeschäfte gilt:

Eine Förderung macht aus einer schlechten unternehmerischen Entscheidung keine gute.

Wenn Ihr Produkt im Zielmarkt nicht wettbewerbsfähig ist, löst ein Messezuschuss dieses Problem nicht.

Wenn Sie den falschen Vertriebspartner auswählen, hilft Ihnen eine Geschäftsanbahnungsreise langfristig wenig.

Wenn Ihre Preisstrategie für den Zielmarkt nicht funktioniert, rettet Sie keine Exportinitiative.

Fördermittel können Markterschließung erleichtern, bestimmte Kosten reduzieren, Kontakte unterstützen, Finanzierung verbessern oder Risiken begrenzen.

Die Vertriebsstrategie müssen Sie trotzdem richtig aufsetzen.

Genau deshalb gehören beide Themen zusammen.

Zunächst klären Sie:

Wie wollen wir in diesem Markt erfolgreich verkaufen?

Danach:

Welche Förderinstrumente können uns dabei sinnvoll unterstützen?

Welche Fehler sollten Unternehmen bei Fördermitteln für Export und Auslandsexpansion vermeiden?

Ein häufiger Fehler besteht darin, Exportförderung ausschließlich mit direkten Zuschüssen gleichzusetzen.

Dadurch werden Instrumente wie Markterschließung, Geschäftsanbahnung, Exportfinanzierung und Risikoabsicherung übersehen.

Ebenso problematisch ist es, nur bundesweite Programme zu prüfen und die Förderangebote des eigenen Bundeslandes zu ignorieren.

Auch der Zeitpunkt kann entscheidend sein. Wer eine Auslandsmesse verbindlich bucht oder eine Investition auslöst und erst anschließend nach Förderung sucht, kann interessante Möglichkeiten verlieren.

Ein weiterer Fehler besteht darin, alte Informationen ungeprüft zu übernehmen.

Förderprogramme, Zielländer, Veranstaltungen und Budgets verändern sich.

Schließlich sollten Unternehmen bei größeren Auslandsgeschäften nicht ausschließlich danach fragen:

„Welche unserer Kosten können gefördert werden?“

Die entscheidendere Frage kann lauten:

„Wie können wir diesen Auftrag für unseren ausländischen Kunden finanzierbar und für uns wirtschaftlich vertretbar machen?“

Gerade dann wird Außenwirtschaftsförderung unmittelbar vertriebsrelevant.

Fördermittel für Internationalisierung und Export prüfen lassen

Sie möchten neue Kunden im Ausland gewinnen?

Sie möchten in einen weiteren Markt expandieren?

Sie planen eine Messe im Ausland?

Sie suchen internationale Vertriebspartner?

Sie überlegen, eine Niederlassung oder Tochtergesellschaft aufzubauen?

Oder Sie haben bereits einen größeren Exportauftrag und beschäftigen sich mit Finanzierung beziehungsweise Absicherung?

Dann können Sie mich gerne spontan ansprechen.

Sie müssen vorher weder das passende Förderprogramm gefunden noch die gesamte Internationalisierung durchgeplant haben.

Schildern Sie mir kurz:

Was verkaufen Sie?

Welches Land beziehungsweise welche Region interessiert Sie?

Was möchten Sie dort konkret erreichen?

Wie groß ist Ihr Unternehmen?

Und wie weit ist das Vorhaben bereits fortgeschritten?

Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich daraus eine erste Einschätzung dazu, welche Fördermittel und Instrumente der Außenwirtschaftsförderung für Ihr Vorhaben interessant sein können.

Häufige Fragen zu Fördermitteln für Internationalisierung, Export und Auslandsmessen

Welche Fördermittel gibt es für Internationalisierung?

Je nach Vorhaben können Unternehmen Unterstützung bei Markterschließung, Geschäftsanbahnung, Auslandsmessen, branchenspezifischen Exportaktivitäten, Finanzierung oder Absicherung erhalten. Auch für bestimmte Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern bestehen Fördermöglichkeiten. Entscheidend sind Unternehmen, Standort, Zielland und konkretes Vorhaben.

Gibt es Fördermittel für den Export?

Ja. Exportförderung bedeutet allerdings nicht zwangsläufig einen direkten Zuschuss. Unternehmen können beispielsweise geförderte Markterschließungsmaßnahmen nutzen, an Gemeinschaftsständen auf Auslandsmessen teilnehmen oder größere Exportgeschäfte über staatliche Garantien absichern.

Welche Fördermittel gibt es für eine Expansion ins Ausland?

Das hängt davon ab, was unter Expansion verstanden wird. Für die Erschließung neuer Märkte kommen andere Instrumente infrage als für die Gründung einer Tochtergesellschaft oder eine Investition in eine Produktionsstätte. Deshalb muss zunächst das konkrete Auslandsvorhaben definiert werden.

Wie wird die Markterschließung im Ausland gefördert?

Das Markterschließungsprogramm für KMU unterstützt Unternehmen mit unterschiedlichen Maßnahmen beim Einstieg in ausländische Märkte. Dazu gehören unter anderem Marktinformationen, Geschäftsanbahnungen, Markterkundungen und weitere Formate zur internationalen Geschäftsentwicklung.

Werden Geschäftsanbahnungsreisen gefördert?

Geschäftsanbahnungsreisen können Bestandteil öffentlich unterstützter Markterschließungsmaßnahmen sein. Ziel ist vor allem, Unternehmen gezielt mit potenziellen Kunden und Geschäftspartnern im jeweiligen Markt zusammenzubringen.

Kann eine Messe im Ausland gefördert werden?

Ja. Über das Auslandsmesseprogramm des Bundes können Unternehmen an ausgewählten internationalen Messen im Rahmen deutscher Gemeinschaftsbeteiligungen teilnehmen. Zusätzlich gibt es Messeförderungen einzelner Bundesländer.

Welche Kosten einer Auslandsmesse können gefördert werden?

Das hängt vom Programm ab. Manche Förderangebote arbeiten mit vergünstigten Beteiligungsbedingungen, andere mit Zuschüssen zu bestimmten förderfähigen Kosten. Eine pauschale Förderquote für sämtliche Messekosten gibt es deshalb nicht.

Wann muss eine Messeförderung beantragt werden?

Das sollte vor einer verbindlichen Anmeldung geprüft werden. Je nach Förderprogramm kann bereits die Messeanmeldung als Beginn des Vorhabens gelten. Wer zuerst bucht und anschließend Fördermittel beantragt, kann deshalb zu spät sein.

Wo finde ich geförderte Auslandsmessen?

Informationen zu deutschen Gemeinschaftsbeteiligungen auf Auslandsmessen finden Unternehmen unter anderem beim AUMA. Zusätzlich sollten die Förderprogramme des eigenen Bundeslandes geprüft werden.

Gibt es Fördermittel für eine Niederlassung im Ausland?

Eine Auslandsniederlassung wird nicht automatisch bezuschusst. Je nach Zielland und Vorhaben können aber Förder-, Finanzierungs- oder Absicherungsinstrumente relevant sein. Bei größeren Direktinvestitionen können beispielsweise Investitionsgarantien eine Rolle spielen.

Gibt es Fördermittel für die Gründung einer Tochtergesellschaft im Ausland?

Auch hier gibt es keinen pauschalen Zuschuss. Entscheidend sind Land, Umfang und Zweck der Investition. Bei Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern können unter bestimmten Voraussetzungen besondere Programme relevant werden.

Gibt es spezielle Exportförderung für Maschinenbauer?

Maschinen- und Anlagenbauer können je nach Zielland und Vorhaben beispielsweise Markterschließungsmaßnahmen, Auslandsmessen, Exportkreditgarantien und weitere Außenwirtschaftsinstrumente nutzen. Welche davon passen, muss für den konkreten Exportfall geprüft werden.

Gibt es Exportförderung für Energie- und Umwelttechnik?

Ja. Für Unternehmen aus Energie- und Umwelttechnologie bestehen spezialisierte Exportinitiativen. Sie unterstützen je nach Programm beispielsweise Markterschließung, Geschäftsanbahnung, Präsentation von Technologien und internationale Projekte.

Was sind Hermesdeckungen?

Hermesdeckungen sind Exportkreditgarantien des Bundes. Sie dienen dazu, bestimmte wirtschaftliche und politische Zahlungsausfallrisiken deutscher Exportgeschäfte abzusichern. Sie sind kein Zuschuss zum Verkaufspreis.

Kann ein ausländischer Kunde bei der Finanzierung meines Produkts unterstützt werden?

Bei größeren Exportgeschäften können verschiedene Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente relevant sein. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau sollte deshalb früh geprüft werden, wie das Geschäft finanziert und gegen Risiken abgesichert werden kann.

Können Investitionen im Ausland abgesichert werden?

Für bestimmte förderungswürdige Direktinvestitionen deutscher Unternehmen können Investitionsgarantien des Bundes zur Absicherung politischer Risiken infrage kommen.

Gibt es Fördermittel für Internationalisierungsberatung?

Je nach Unternehmensstandort können Landesprogramme auch Beratungs- und Coachingmaßnahmen im Zusammenhang mit Internationalisierung und Markterschließung unterstützen. Deshalb sollten neben Bundesprogrammen immer die Angebote des jeweiligen Bundeslandes geprüft werden.

Werden Reisekosten für Auslandsgeschäfte gefördert?

Nicht pauschal. Bei einzelnen Markterschließungsprogrammen gehören Reisen zum Projekt, Unternehmen tragen jedoch häufig eigene Reise-, Übernachtungs- oder sonstige Kosten. Entscheidend ist das jeweilige Programm.

Sollte ich Fördermittel vor oder nach der Planung meines Auslandsgeschäfts prüfen?

Am besten bereits während der Planung. So können Fristen, notwendige Anträge und die richtige Reihenfolge berücksichtigt werden, bevor verbindliche Buchungen, Verträge oder Investitionen erfolgen.

Wo finde ich Förderprogramme für mein Auslandsgeschäft?

Wichtige Anlaufstellen sind unter anderem die Förderdatenbank des Bundes, das Bundeswirtschaftsministerium, der AUMA, Germany Trade & Invest, die Auslandshandelskammern sowie Förderbanken und Wirtschaftsförderungen der Bundesländer.

Bei einem konkreten Auslandsvorhaben sollte anschließend geprüft werden, welche Programme tatsächlich zu Unternehmen, Branche, Standort und Zielland passen.

Sie planen den nächsten Schritt ins Ausland?

Dann melden Sie sich gerne bei mir, auch wenn Ihre Planung noch nicht vollständig ausgearbeitet ist.

Eine kurze Schilderung reicht zunächst:

Was verkaufen Sie?

Welcher Auslandsmarkt interessiert Sie?

Was möchten Sie dort erreichen?

Planen Sie eine Messe, suchen Sie Kunden oder Vertriebspartner, möchten Sie eine Niederlassung aufbauen oder besteht bereits ein konkreter Exportauftrag?

Gemeinsam mit einem erfahrenen Fördermittelexperten erarbeite ich eine erste Einschätzung dazu, welche Fördermittel, Programme, Finanzierungs- oder Absicherungsinstrumente für Ihr Auslandsvorhaben interessant sein können.

So bekommen Sie frühzeitig mehr Klarheit, bevor Sie Messeauftritte verbindlich buchen, größere Investitionen auslösen oder viel Zeit und Geld in einen neuen Markt stecken.

Quellen und weiterführende Informationen

Für konkrete Förderbedingungen sollten immer die aktuellen Informationen der zuständigen Förderstellen herangezogen werden.

Besonders relevante offizielle Anlaufstellen für Internationalisierung und Export sind:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Außenwirtschaftsförderung, Markterschließungsprogramm für KMU, Auslandsmesseprogramm und Exportinitiativen

Förderdatenbank des Bundes: Förderprogramme von Bund, Ländern und Europäischer Union

AUMA: Auslandsmessen und deutsche Gemeinschaftsbeteiligungen

Germany Trade & Invest: Informationen zu Auslandsmärkten und Internationalisierung

Auslandshandelskammern: Unterstützung in den jeweiligen Zielmärkten

Exportkreditgarantien des Bundes: Absicherung von Exportgeschäften

Investitionsgarantien des Bundes: Absicherung bestimmter Direktinvestitionen im Ausland

develoPPP: Unternehmensprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern

Förderlotse Wachstumsmärkte: Orientierung zu Förder- und Unterstützungsangeboten für internationale Wachstumsmärkte

Da Programme, Fristen und Konditionen verändert werden können, ersetzt dieser Beitrag keine Prüfung Ihres konkreten Vorhabens. Melden Sie sich einfach bei mir, damit ich Ihnen zu Ihrem Projekt in Zusammenarbeit mit einem renomierten Födermittelberater eine Einschätzung geben kann.

Schlagwörter

Abschluss Angebot BWL Ethik Kundenbindung Lerntransfer Motivation Organisation Preisgespräch Psychologie Strategie Telefon Trainingsangebote Verkaufsgespräch

Dieser Beitrag wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert.