EASY Preise durchsetzen! (Folge 5)
Key Learnings

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Einleitung
„Zu teuer!“ – kaum ein Satz sorgt bei Verkäufern für so viel Unsicherheit wie dieser. Viele reagieren reflexartig mit Rabatten und verschenken dadurch bares Geld. Die Realität: Nicht der Kunde hat das größte Problem mit dem Preis, sondern oft der Verkäufer selbst. Wer nicht konsequent zu seinen Preisen steht, untergräbt das Vertrauen des Kunden – und schwächt gleichzeitig die eigene Position.
In dieser Folge erfahren Sie, warum Kunden nicht automatisch nach dem günstigsten Preis suchen, sondern nach Sicherheit und Sympathie. Sie lernen, wie Sie Ihre Preise selbstbewusst inszenieren, den richtigen Zeitpunkt für die Preisnennung wählen und souverän mit Einwänden umgehen. Außerdem zeige ich, wie Sie Rabatte inszenieren, statt sie gedankenlos zu verschenken – und warum Kunden Qualität schätzen, auch wenn sie mehr kostet.
Wenn Sie Preise ohne Angst vertreten und dabei mehr Umsatz und Gewinn realisieren möchten, liefert Ihnen diese Episode konkrete, sofort umsetzbare Strategien.
Zusammenfasung
1. Preisgespräche beginnen bei Ihnen
Viele Verkäufer glauben, Kunden hätten grundsätzlich ein Preisproblem. Tatsächlich sind es häufig die Verkäufer selbst, die durch Unsicherheit Rabatte geben. Kunden spüren diese Unsicherheit und zweifeln dadurch an der Qualität. Deshalb gilt: Gewinne erkennt man am Start – Verlierer auch. Wer von Anfang an selbstbewusst auftritt, hat es leichter, Preise durchzusetzen.
2. „Du kannst das“-Eindruck aufbauen
Fragen Sie sich regelmäßig: Vermittelt meine Website, meine Kommunikation, mein Auftreten den Eindruck „Du kannst das“? Nur wenn Kunden Vertrauen in Ihre Kompetenz haben, sind sie bereit, Ihren Preis zu akzeptieren. Sicherheit und Sympathie sind das Fundament jeder Preisverhandlung.
„Der Preis ist egal, wenn die Gegenleistung stimmt.“
3. Preis klar und früh nennen
Viele Verkäufer verstecken den Preis am Ende langer Präsentationen. Besser ist es, ihn früh und offensiv ins Gespräch zu bringen. So vermeiden Sie Misstrauen und machen es dem Kunden leichter, den Wert direkt nachzuvollziehen.
4. Bedarfsermittlung als Schlüssel
Eine gute Bedarfsermittlung zeigt, warum der Kunde überhaupt kauft – und welchen Nutzen er erwartet. Wer das versteht, kann überzeugend argumentieren, statt über den Preis zu stolpern. Sicherheit und Sympathie schlagen Preis – immer.
5. Souverän mit „zu teuer“ umgehen
Wenn ein Kunde „zu teuer“ sagt, fragen Sie nach: „Okay, weil…?“ Oft steckt dahinter Unsicherheit oder ein Vergleich mit einem Mitbewerber. Erklären Sie kurz, warum Ihr Preis angemessen ist, und stellen Sie sofort eine Abschlussfrage, um das Gespräch wieder auf den Auftrag zu lenken.
6. Rabatte richtig einsetzen
Rabatte sollten nie reflexartig gewährt werden. Wenn Sie Spielraum haben, inszenieren Sie Zugeständnisse, damit der Kunde deren Wert erkennt. Oft ist eine Draufgabe oder eine Mengenstaffel wirkungsvoller als ein Preisnachlass. Wer sofort alles gibt, schwächt nur seine Position.
7. Qualität statt Billigfalle
Nicht jeder Kunde sucht billig. Viele wollen Verlässlichkeit, Anwendungserfolg und Partnerschaft. Machen Sie klar, dass Ihr Preis für Qualität und Verantwortung steht – und trennen Sie sich von Kunden, die nur billig kaufen wollen.
Am Ende zählt: Preisverhandlungen gewinnt, wer mit Klarheit, Haltung und Struktur auftritt.
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