Wie du perfekt verkaufst, wenn du kein Verkäufertyp bist (Folge 2)
Key Learnings

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Einleitung
Viele Menschen, die im Vertrieb arbeiten, haben im Herzen den Gedanken: „Ich bin kein Verkäufertyp.“ Der Gedanke sorgt oft für Unsicherheit – besonders dann, wenn Akquise-Telefonate oder Kundengespräche anstehen. Doch genau hier liegt die große Chance: Kunden brauchen keine aufdringlichen Verkäufer, sondern ehrliche Gesprächspartner, die zuhören, verstehen und Lösungen entwickeln.
In dieser Podcast-Folge zeige ich, warum es von Vorteil sein kann, wenn man sich selbst nicht als klassischen Verkäufer wahrnimmt. Ich erkläre, wie Introvertierte, Techniker oder Berater ihre Stärken nutzen, um Vertrauen aufzubauen, nachhaltige Beziehungen zu entwickeln und trotzdem erfolgreich zu verkaufen. Sie erfahren, warum Zurückhaltung oft besser wirkt als ständiges Argumentieren – und welche konkreten Schritte Sie gehen können, um auch ohne „Verkäufer-Gen“ souverän aufzutreten.
Diese Episode richtet sich an alle, die denken, sie seien nicht der geborene Verkäufer – und genau deshalb ideale Voraussetzungen mitbringen, um authentisch und erfolgreich Kunden zu gewinnen.
Zusammenfasung
1. Kein Verkäufertyp? Perfekt!
In dieser Folge spreche ich über ein Thema, das vielen im Vertrieb bekannt vorkommen dürfte: das Gefühl, kein Verkäufertyp zu sein. Viele Techniker, Berater oder Jungunternehmer empfinden Verkaufen als anbiedernd oder unangenehm. Doch die Wahrheit ist: Kunden suchen keine Dampfplauderer, sondern authentische Ansprechpartner, die ihnen zuhören, ihre Probleme ernst nehmen und ehrliche Lösungen anbieten.
2. Warum Zurückhaltung ein Vorteil ist
Als ich selbst mit 25 Jahren in den Vertrieb gestartet bin, habe ich noch den Fehler gemacht, Kunden mit Informationen zu überfluten. Heute weiß ich: Gerade die ruhigeren Verkäufer punkten durch ihre Fähigkeit, sich wirklich in den Kunden hineinzuversetzen. Introvertierte hören mehr zu, stellen kluge Fragen und schaffen so ein stabiles Fundament für Vertrauen.
„Ein gutes Angebot braucht niemals viele Worte.“
3. Beratung statt Anbiederei
Wer sich selbst nicht als klassischen Verkäufer sieht, hat oft ein viel stärkeres Bedürfnis, die Ausgangssituation des Kunden zu verstehen. Das führt dazu, dass Fragen gestellt werden, die echte Tiefe haben – ähnlich wie bei einem guten Arzt, der zuerst die Symptome genau untersucht, bevor er eine Lösung vorschlägt. Genau das unterscheidet erfolgreiche von austauschbaren Gesprächen
4. Die Gefahr des Beratungsdiebstahls
Natürlich gibt es auch Schattenseiten: Kunden können das Engagement von beratungsorientierten Verkäufern ausnutzen, indem sie Angebote sammeln und beim Wettbewerb günstiger einkaufen. Doch wer sich klarer Ziele setzt – von Maximalzielen bis zu Rückzugsoptionen – bleibt selbstbewusst im Gespräch und reduziert diese Gefahr.
5. Dranbleiben lohnt sich
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Ausdauer. Viele geben zu früh auf, sobald ein Kunde abblockt. Doch meist testet der Kunde nur, ob sich ein weiteres Gespräch lohnt. Wer dranbleibt, sich nicht zu schnell mit einem „Schicken Sie mal Unterlagen“ abspeisen lässt und stattdessen konkrete nächste Schritte vereinbart, zeigt Stärke – auch ohne „Verkäufertyp“ zu sein.
Am Ende geht es darum, zu erkennen: Gerade wer sich nicht als klassischer Verkäufer sieht, hat oft die besten Voraussetzungen, erfolgreich zu verkaufen – authentisch, glaubwürdig und auf Augenhöhe.




